Diskriminierungssensible & rassismuskritische Beratung in der Arbeit mit geflüchteten Frauen
Zunehmend beschäftigen sich Institutionen und Angehörige der Mehrheitsgesellschaft mit den Themen Diskriminierung, Rassismus und Intersektionalität sowie deren Umsetzung in der Praxis.
Was aber bedeuten Diskriminierungssensibilität, Rassismuskritik und Intersektionalität eigentlich und wofür ist es gut? Wie können diese Themen bearbeitet und behandelt werden, ohne dabei einerseits rassismuserfahrene Menschen zu belasten und andererseits nicht in der Theorie zu verhaften?
Für die Praxis bedeutet das, in allen Kontexten, in denen Austausch und Aushandlungsprozesse stattfinden, Räume und Möglichkeiten bewusst zu gestalten. Räume, in denen sich diskriminierte Menschen gesehen und beschützt fühlen und in denen sie ggfs. eine adäquate Begleitung, Unterstützung und Beratung fordern bzw. erhalten können. Für die Entwicklung einer diskriminierungssensiblen Haltung spielt die Selbstreflexion und die Fragen nach den eigenen Verstrickungen aber auch Grenzen, Ressourcen und welche Unterstützung dafür benötigt wird, eine herausragende Rolle.
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Angebot und gibt eine Einführung in die Themen Diskriminierungskritik, Rassismus(kritik) und Intersektionalität, sowie die Möglichkeit der Selbst- und Struktur-Reflexion.
Termine:
Ort:
Beginenhof Essen, Goethestr. 63-65
Preis:
