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Essstörungen als Symptom früher Traumatisierung durch Gewalterfahrungen – Fortbildung zur Beratung und Prävention von Essstörungen

Viele Mädchen und junge Frauen leiden oft jahrelang unter dem in unserer Gesellschaft weit verbreiteten Symptom der Essstörungen. Im Grunde sind Essstörungen ein falscher, aber zunächst funktionierender Lösungsversuch für unbewusste seelische Konflikte, die ihren Ausdruck als Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating finden. Die Ursachen sind vielfältig und deuten auf frühere Gewalterfahrungen hin. Zu 90 % sind Frauen und Mädchen betroffen. Kann die Essstörung von den Betroffenen als Symptom für seelisch Konflikthaftes begriffen, ist ein erster Schritt in Richtung Gesundung gemacht. 

Scham und Leidensdruck für die Betroffenen sind sehr hoch – und die Dunkelziffer ebenso. Die Beratung bei Ess-Störungen ist sehr vielschichtig und stellt das beratende Fachpersonal in jedem Prozess vor große Herausforderungen – Ess-Störungen sind schwierig zu behandeln und als Symptom oft hartnäckig und langwierig.

In dieser Fortbildungsreihe beleuchten wir an drei Thementagen die spezifischen Konflikte und Schwierigkeiten bei der Beratung essgestörter Frauen und Mädchen sowie mögliche Interventionen im Beratungsprozess. Frauenberatungsstellen kommt die wichtige Aufgabe zu, Betroffene und Angehörige aufklärend und stärkend zu begleiten. Belastungen, Sorgen und Nöte existentieller Art für Frauen begünstigen leider die „Rückkehr der Ess-Störung“ auch in späteren schwierigen Lebensphasen. 

Eigene Ressourcen, Stärken und Schwächen der Beraterin sowie Phänomene der Übertragung und Gegenübertragung im Beratungsprozess werden in den Blick genommen.

Termine:

Do. 11.06.26 10:00 bis 17:00
Do. 24.09.26 10:00 bis 17:00
Do. 12.11.26 10:00 bis 17:00
MEHRTÄGIGES SEMINAR

Ort:

Frauenberatungsstelle Neuss

REFERENT*IN DER VERANSTALTUNG

Janne Gronen

Diplom-Pädagogin, Künstlerin
Psychotherapie HPG, Fachtherapeutin für Ess-Störungen
Seit über 35 Jahren beraterische / therapeutische Erfahrung mit Frauen und Mädchen, die an einer Ess-Störung leiden und mit deren Angehörigen. Vorträge zu Fragestellungen rund um das Thema Ess-Störungen sowie Gruppen- und Einzelfallsupervision.

GEFÖRDERT DURCH

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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11.06.2026
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