Eine Frage der Haltung!? – Mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen sexualisierter Gewalt

Die verschiedensten Formen von sexualisierter Gewalt sind für Frauen und Mädchen weltweit allgegenwärtig: in Beziehungen, im familiären Umfeld, in Schule, Ausbildung oder Arbeit, auch in der Öffentlichkeit, in Werbung, Film und Fernsehen.

Durch Kampagnen im Netz wie #MeToo oder #Aufschrei sowie öffentlichkeitswirksame Kampagnen wie „Vergewaltigung verurteilen“ oder das Bündnis „Nein heißt Nein“ wird sexualisierte Gewalt und der Umgang mit Betroffenen öffentlich diskutiert. Betroffene berichten von Beschämung, Schuldzuweisungen und Viktimisierung. Für eine angemessene Unterstützung Betroffener bedarf es einer klaren Haltung und einer differenzierten Sicht auf das Thema „Sexualisierte Gewalt“.

Der Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW e. V. setzte sich mit dem Fachtag am 20.11.2019 für einen opfersensiblen Umgang ein.

Der Fachtag bot die Möglichkeit, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, um

  • zu mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen sexualisierter Gewalt beizutragen,
  • die verschiedenen Sichtweisen auf Opfer und Täter kritisch zu betrachten und
  • ihre Wirkung in Bezug auf die fachliche Haltung zu überprüfen.

Zum Fachtag am 20.11.2019 ist eine Dokumentation erschienen, die Sie hier herunterladen können.