Rosalind B. Penfold, die Verfasserin von „Und das soll Liebe sein?“ und der „Warnsignale“, möchte zu dieser Homepage beitragen, indem sie klar benennt, worum es geht, nämlich um Gehirnwäsche:

„Nach Erscheinen meines Buches habe ich mich näher mit Gehirnwäsche beschäftigt. Militärs in aller Welt üben sie aus, um völlige Kontrolle über einen Feind zu gewinnen, der ihnen in die Hände fällt. Eine höchst wirkungsvolle Methode, die selbst kampferprobte Offiziere gefügig macht. Wie viel einfacher ist es da, jemanden einer Gehirnwäsche zu unterziehen, der nichts Böses ahnt, sondern seinen Peiniger sogar liebt und ihm vertraut!

Schützen Sie sich vor Gehirnwäsche, indem Sie ihre Mechanismen erkennen!

Zu den wichtigsten gehören:

  1. Isolation, im Privatleben das Fernhalten vom Rest der Familie und Freunden.
  2. Schlechtmachen, Demütigen und Beleidigen, bis man sich wertlos fühlt. Der Peiniger baut sich nach und nach zum einzigen Vertrauten auf, allen anderen ist zu misstrauen.
  3. Undurchschaubare, willkürliche Belohnungs- oder Bestrafungsaktionen, die so unsicher machen, dass man den eigenen Wertmaßstäben nicht mehr traut.
  4. Gewalt oder Gewaltandrohung, die passiv und fügsam macht.


Wer so behandelt wird, erleidet einen allmählichen und tiefgreifenden Persönlichkeits- und Identitätsverlust. Das alles geht schrittweise vor sich. Es ist leicht, in so eine Beziehung hineinzugeraten – und umso schwerer, sich daraus zu lösen.

Deshalb möchte ich allen Betroffenen sagen: Es ist nicht Ihre Schuld, wenn Ihnen so etwas passiert! Und lassen Sie sich helfen, wenn Sie in so einer Beziehung stecken!“
Rosalind B. Penfold, Kanada

Edith Beleites, Übersetzerin des Buches „Und das soll Liebe sein?“ und der „Warnsignale“:
„Wenn Rosalind Penfold auf die Professionalität hinweist, mit der Gehirnwäsche bei Staats- und Systemgegnern betrieben wird, um sie zu beherrschen, heißt das nicht, nur Profis seien dazu in der Lage. Ein manipulativer Partner, der vielleicht nicht einmal bewusst vorgeht, tut das Gleiche. Denn die 4 genannten Punkte sind typisch für die meisten zerstörerischen Beziehungen.

Was immer die Motive des Partners sein mögen: Er kann keine anhaltende Befriedigung erreichen, sondern holt sich von Mal zu Mal, was er braucht, durch immer neue Schikanen, Übergriffe, Kontrolle und Gewalt. Stillhalten und Hoffen auf Besserung erhält die zerstörerische Beziehung, und erst dadurch wird sie, was man verhindern will: immer schlimmer. Bis man kaputt geht und nicht einmal mehr die eigenen Kinder schützen kann."

So drastisch das alles ist, hoffen wir doch, den Betroffenen auf ihrem Weg aus einer zerstörerischen Beziehung hiermit Mut zu machen und all jene, die dabei helfen, in ihrem Engagement zu bestärken.

„Stillhalten und Hoffen auf Besserung erhält die zerstörerische Beziehung, und erst dadurch wird sie, was man verhindern will: immer schlimmer.“
Edith Beleites, Übersetzerin des Buches „Und das soll Liebe sein?“ und der „Warnsignale“