Online-Fortbildung

Together with Respect – Sexismus und Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Ein Angebot für Personalverantwortliche, Führungskräfte, Betriebs- und Personalrät*innen, Gleichstellungsbeauftragte und für all diejenigen, die in ihrem Unternehmen, in ihrer Institution oder Verwaltung ein Gewaltschutzkonzept gegen sexuelle Grenzverletzungen am Arbeitsplatz umsetzen wollen.

Sexismus und Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – kaum ein Problembereich ist besser geeignet, um jegliche Gesprächsrunde in einem Unternehmen/ einer Behörde/ einer Institution verstummen zu lassen.

Wird das Thema dennoch angesprochen, reichen die Reaktionen, sowohl von Seiten der Beschäftigten als auch von Seiten der Arbeitergeber*innen von Abwehr, über Befürchtungen bis hin zu Unverständnis.  Kommentare wie: „Schlimm, aber glücklicherweise ist das bei uns ja kein Thema“, sind dabei keine Seltenheit.

In zweifacher Hinsicht ist dieser Satz oft stimmig:

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist schwerwiegend und belastend.

Sexuelle Belästigung ist in den meisten Betrieben, Behörden und Institutionen kein Thema. Immer noch schweigen viele Betroffene und leider wird immer noch allzu oft „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ vor allem, wenn die Handlung keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand erfüllt, als Kavaliersdelikt oder als verunglückter Flirt abgetan.

In dem Workshop geht es darum, das Thema „Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ sowie die Grundlagen eines gelungenen Präventions- und Gewaltschutzkonzeptes in den Blick zu nehmen und Ideen zur Übertragbarkeit in die eigene Praxis zu entwickeln.

 Schwerpunkte:

            1.     Eindeutig – uneindeutig
                Daten - Fakten - Zahlen
                Was ist sexuelle Belästigung? Woran kann man sie erkennen? Wie oft kommt sie vor?

         2.     Nur ein Bild, Spruch, ein Klaps 
                Welche Folgen sind damit verbunden?
                Formen, Abgrenzungen und Grauzonen

          3.     Grenzen – Regeln – Haltung
                Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es für Betroffene, Zeug*innen und Unternehmen/ Institutionen?

           4.      Handlungsstrategien für den Umgang mit Betroffenen                    
                    
Charakteristische Dynamiken bei Beschwerden und mögliche Fallstricke

          5.      Prävention und Schutzkonzepte                                               
                Entwicklung von Ideen zur Einführung, Überprüfung, Erweiterung
                eines firmeninternen Präventions- und Gewaltschutzkonzeptes

          6.      Nachhaltigkeit
               Strategien zu nachhaltiger Sensibilisierung, Information und Schulung

 

Referentinnen:
Ursula Habrich, Diplom-Sozialpädagogin, Gesprächstherapie, Psychodrama, Fachberatung Psychotraumatologie (DIPT e.V. Köln) , Practititioner Advanced Energypsychology n. Fred Gallo, zertifizierte Stresspräventionstrainerin (ZPP)

Janne Gronen, Geschäftsführerin, Diplom-Pädagogin, Psychotherapie (HPG), Fachberatung  für Ess-Störung, Bioenergetik und Bildanalytische Psychologie    

Termine:
Mittwoch, 27. 10. 2021 von 14.00 – 17.30 Uhr und Donnerstag, 28.10. 2021 von 9.30 Uhr – 17.00 Uhr

Kosten:
270 €

Anmeldung