Präsenzfortbildung (ggfs. online)
Lesbische, trans* oder queere Frauen* als Klient*innen in den Frauen*beratungsstellen.
Gelingende Beratung - Anforderungen an die Einrichtung, die Berater*innen und besondere Aspekte des Beratungsprozesses

Lesben, (Schwule), Trans*, Inter* und queere Menschen tragen ein signifikant höheres Risiko als Menschen, die heteronormativen Erwartungen entsprechen, wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Selbstbeschreibung Gewalt oder Diskriminierungen zu erleben. Nur wenige von Ihnen suchen die Unterstützung von Frauenberatungsstellen, um das Gewalterleben oder die Diskriminierungen zu bewältigen. In der Fortbildung werden daher folgende Aspekte näher beleuchtet:

  • Besondere Vulnerabilität von L(S)BT*I*Q
    • Ausmaß von vorurteilsmotivierter Gewalt
    • Coping Strategien vor dem Hintergrund heterosexistischer Normen und Werte
    • Mehrfachdiskriminierungs- bzw. –gewalterfahrungen und Minoritätenstress
    • Gesundheitliche Folgen von Minoritäten-Stress
  • Gewalt im sozialen Nahraum von Lesben, Trans*, Inter* und queeren Menschen
    • Verinnerlichte Homo- bzw. Transnegativität und Gewalterfahrung
  • Gelingende Beratung/Therapie
    • Anforderungen an die Einrichtung
    • Anforderungen an die Berater*in
    • Minoritätenstress als dynamischer Faktor des Beratungsprozesses

 

Referent*innen:
Merit Kummer, Diplom Sozialpädagogin*, Psychosoziale Beratung (Trans*Personen), rubicon e.V., Köln
Helix Große, B. Sc. Psychologie, Psychosoziale Beratung (Trans*Personen), rubicon e.V., Köln

Veranstaltungstermin und -ort:
Donnerstag, 27. Oktober 2022, 10.00 - 17.00 Uhr
frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., Talstraße 22–24, 40217 Düsseldorf

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