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Inhaltliche Konzepte und Anforderungen an die Einrichtungen nach dem GewHG

Die Frauenhilfeinfrastruktur in NRW ist historisch gewachsen und regional sehr unterschiedlich. Mit dem Inkrafttreten des GewHG können jedoch strukturelle Anpassungen erforderlich werden – vom Ausbau bestehender Angebote bis zur Neuausrichtung einzelner Leistungen und Anpassung ihrer Ausgestaltung. Für die autonomen Einrichtungen ist dabei ein Prozess von zentraler Bedeutung, der Synergien schafft, fachliche Konzentration ermöglicht und zugleich für Nutzer*innen und von Gewalt Betroffene einheitliche, nachvollziehbare und möglichst standardisierte Strukturen schafft.

Der zweitägige Workshop nimmt daher zentrale Querschnittsthemen in den Blick, etwa:

•    Versorgung vulnerabler Zielgruppen und barrierefreie Angebote
•    Sicherstellung einer gleichwertigen Versorgung in Stadt und Land
•    Allgemeine Frauenberatung im Kontext des GewHG
•    „Claering“ als Instrument der Situationsanalyse und Entwicklung passgenauer Hilfsangebote
•    ...

Zudem sollen praxisnahe Ansätze entwickelt werden, wie Veränderungsprozesse vor Ort initiiert und umgesetzt werden können – mit Fokus auf einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Hilfe einschließlich der Stärkung proaktiver Beratungs- und Interventionsmöglichkeiten – unabhängig vom § 34 Abs.1 S. 1 PolG NRW.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung fachlicher Argumente zur Sicherung kommunaler Finanzierung. Denn vielerorts besteht Unsicherheit darüber, wie sich das GewHG und das Ausführungsgesetz NRW auf die kommunale Finanzierung auswirken.  
Der zweitägige Workshop richtet sich an ausgewählte Mitarbeitende der autonomen Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Frauen-Notrufe in NRW. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 35 Personen begrenzt.

Impulsvorträge: 
-    Marion Steffens: Unterschiedliche Zielgruppen
-    Conny Neumann: Allgemeine Frauenberatung im Kontext des GewHG 
-    Luzia Kleene: Clearing
-    N.N.: Verzahnung der Angebote
 

Moderation: Petra Welz

Termin:

Mo. 09.02.26 10:00 bis 17:00
Di. 10.02.26 10:00 bis 17:00
Ausgebucht
Anmeldung geschlossen

Ort:

Jugendherberge Düsseldorf

Preis:

195,- € mit Übernachtung
110,- € ohne Übernachtung

REFERENT*INNEN DER VERANSTALTUNG

Petra Welz

Unternehmensberatung Coaching Supervision Moderation
https://www.geldundrosen.petrawelz.de

Luzia Kleene

Juristin, Langjährige Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Koordinatorin der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt Düsseldorf

Cornelia Neumann

Leiterin Psychologische Frauenberatung Bielefeld

GEFÖRDERT DURCH

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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09.02.2026
Vom Land gefördert
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