Rechtliche Aspekte in der Beratung bei Stalking und Digitaler Gewalt

Stalking und digitale Gewalt sind Phänomene, die sich tatsächlich aber auch in ihrer rechtlichen Bewertung teilweise überlappen. Häufig treten bei der Beratung auch Fragen auf, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, gegen Stalking oder digitale Gewalt vorzugehen. Der Workshop beschäftigt sich mit folgenden Aspekten:

  • Zivilrechtliche Möglichkeiten bei Stalking: Was erfordert ein Gewaltschutzantrag, was kann er bewirken und welches weitere Vorgehen bei Verstößen ist sinnvoll?
  • Nachstellung und andere Straftatbestände: Welches Verhalten ist strafbar und welche Vorteile und Nachteile kann eine Strafanzeige bei Stalking haben?
  • Digitale Gewalt und das Strafrecht
  • Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es neben einer Strafanzeige?
  • Beweisschwierigkeiten und Probleme bei der Durchsetzung von Ansprüchen.

Die Fortbildung richtet sich an Beraterinnen, die zu Stalking und digitaler Gewalt beraten oder in ihrer Beratungsarbeit damit konfrontiert werden. Kenntnisse zur rechtlichen Einordnung und Möglichkeiten  sollen erworben oder vertieft werden und es besteht Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Referentin: Martina Lörsch

berät und vertritt seit 2003 als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht Betroffene von Stalking und Gewalt. Sie ist zum Thema Opferschutz als Referentin tätig. Rechtspolitisch setzt sie sich als Mitglied der Strafrechtskommission des Deutschen Juristinnenbundes ein. Gemeinsam mit Rechtsanwältin Petra Ladenburger berät sie Institutionen und Unternehmen bei der Entwicklung von Konzepten gegen sexualisierte Gewalt und ist als externe Ansprechstelle bei sexualisierter Gewalt und sexueller Belästigung für verschiedene Hochschulen tätig.

Termin:  26.03.2021, 10 - 17 Uhr

Kosten: 120 €

Diese Fortbildung wird gefördert mit Mitteln der

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