Umgang mit geflüchteten Frauen*, die geschlechtsspezifische/ sexualisierte Gewalt erlebt haben

 

Ein Basis-Workshop für Sozialarbeiterinnen und ehrenamtlich Engagierte, die Betroffene von sexualisierter Gewalt im Fluchtprozess unterstützen.

Viele Frauen, die flüchten mussten, haben im Herkunftsland oder auf der Flucht sexualisierte / geschlechtsspezifische Gewalt erlebt. Die Folgen dieser Gewalterlebnisse haben häufig erheblichen Einfluss auf das Ankommen in Deutschland, auf asyl- und aufenthaltsrechtliche Fragen, bei der Suche nach der geeigneten medizinischen Versorgung, auf Fragen zur Unterbringung etc.

Um geflüchtete Frauen eine adäquate Unterstützung zukommen zu lassen ist es häufig notwendig, Eckpunkte ihres Lebens zu erfahren. Dafür braucht es eine anerkennende Haltung und „sichere“ Räume.

Wie spreche ich die Frauen an? Welche Hilfestellung kann ich anbieten oder wohin weitervermitteln? Wo sind meine persönlichen und fachlichen Grenzen?

Mit diesen Fragen werden wir uns in dem Workshop beschäftigen und mehr Sicherheit zu dem Thema Gewalt an Frauen gewinnen.

Der Workshop beinhaltet:

Kurze Einführung zu verschiedenen Formen geschlechtsspezifischer Gewalt

Wie kann ich erkennen, ob es Hilfebedarf gibt?

Wie vermittele ich den Betroffenen Sicherheit, um sprechen zu können?

Reflektion der eigenen Haltung

Umgang mit eigenen Grenzen und Selbstfürsorge

  • Informationen über das Hilfesystem und spezialisierte Fachberatungsstellen

 

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die neu im Gewaltschutz oder in nicht spezialisierten Einrichtungen arbeiten, sowie an ehrenamtlich Engagierte.

Referentin: Denise Klein, Traumafachberaterin, langjährige Beraterin bei agisra e.V.

Termin: 15.09.2022, 10 - 17 Uhr

Ort: Beginenhof, Goethestr. 63 - 65 in Essen

Sollte aufgrund der pandemischen Situation keine Fortbildung in Präsenz möglich sein, wird diese Fortbildung online durchgeführt.

Die Fortbildung ist pädagogischen Fachkräften aus NRW vorbehalten. Die Teilnahme ist kostenlos.    

Für Getränke und Obst im Seminarraum wird eine Pauschale von 5 € erhoben.

Zur Anmeldung

 

gefördert durch:

 

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