Grenzen kreativ erweitern oder bewusst setzen – eine Balance zwischen Unterstützung und Selbstfürsorge

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus den psychosozialen Arbeitsfeldern, die im Berufsalltag ihr Repertoire beim Thema „Grenzen setzen“ erweitern möchten.

Fachkräfte im sozialen Bereich sind sehr gefordert. Sie leisten Unterstützung und gehen mit den Nöten von Hilfesuchenden um. Das erfordert Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und die Wahrnehmung der eigenen Grenzen, um nicht von der Arbeit ausgebrannt zu werden.

Ein eindeutiger Arbeitsauftrag ist ein wichtiger Baustein für professionelles Arbeiten. Er ermöglicht das zielgerichtete Arbeiten und hilft gegen Überforderung. Kenne ich den genauen Arbeitsauftrag meines Gegenübers und stimmt dieser mit meinen Vorstellungen und Möglichkeiten überein? Wann bin ich verleitet, meine fachlichen und/oder persönlichen Grenzen zu überschreiten? Traue ich mich, auch STOPP zu sagen, wenn eine Anforderung über das Maß des Arbeitsauftrags hinaus geht oder meine Ressourcen ausgeschöpft sind?

Das Seminar soll darin unterstützen, Klarheit in Arbeitsaufträgen zu entwickeln und die Wahrnehmung für eigene Grenzüberschreitungen zu schärfen; die Balance zu finden zwischen einer unterstützenden Begleitung und der Selbstfürsorge.

Inhalte des Seminars:
    •    Gestalterische und körperbezogene Methoden zum Umgang mit Grenzen
    •    Selbstfürsorge und Unterstützung in Balance halten
    •    Theorieinput: Erarbeitung eines Arbeitsauftrags
    •    Helfer*innensyndrom
    •    Wahrnehmungsübungen

Referentin:
Sabine Bremer, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kunst- und Gestaltungstherapeutin, Kreative Leib- und Gestalttherapeutin, Supervisorin DGSv, Künstlerin
Termine:
20. + 21.09.2018, jeweils 10 - 17 Uhr
Ort:
Akademie, Essen
Kosten:
240 €, incl. Getränke

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