Arbeit mit Frauen mit Fluchterfahrung
Mit schwierigen Situationen umgehen: Störungen und Konflikte im Arbeitsleben

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus den psychosozialen Arbeitsfeldern, die mit traumatisierten Frauen mit Fluchterfahrung arbeiten und sich mit Störungen und Konflikten konfrontiert sehen. 

Es gibt Situationen, wo eine Beratung oder Begleitung ins Stocken gerät. Innere und/oder äußere Störungen wie z.B. Wut oder Lärm werden nicht erst genommen und führen zu einem Konflikt. Oder es gibt (Meinungs-)verschiedenheiten, die zu Konflikten führen können, wenn Sie nicht beachtet oder sogar vermieden werden. Jede, die arbeitet, kennt Störungen und Konflikte. Sie gehören zum Alltag dazu.

In diesem Seminar gehen wir der eigenen „Störanfälligkeit“ auf die Spur. Wenn ich diese kenne, kann ich Störungen ernst nehmen und bearbeiten, und somit werden sie nicht noch zu innerlichen oder äußerlichen Konflikten. 

Damit schwierige Situationen nicht als bedrohlich erlebt werden ist es hilfreich, Handwerkszeug zur Konfliktlösung zu kennen und bereit zu haben, welches im Seminar entwickelt und ausprobiert wird. Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag unterstützen dies und dienen zur Veranschaulichung und zur Klärung eigener Situationen.

 

Inhalte des Seminars:

– Unterschiede und Zusammenhänge von Störung, Konflikt, Krisen

– eigene Störungs- und Konfliktmuster erkennen

– Theorie: unterschiedliche Konfliktmodelle

– Kreative Methoden zur Konfliktlösung

– praktisch – anwendungsbezogener Transfer in den Alltag 

 

Referentin: Sabine Bremer, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kunst- und Gestaltungstherapeutin, Kreative Leib- und Gestalttherapeutin, Supervisorin DGSv, Künstlerin

Termine: 19. und 20.07.2018, jeweils 10 - 17 Uhr

Ort: Beginenhof, Goethestr. 63 - 65, Essen

Für Getränke und Obst im Seminarraum wird eine Pauschale von 10 € erhoben.

Anmeldung

 

gefördert durch: