Warteliste!

„Nicht aufhören anzufangen“[1]

Stabilisierung von Frauen in schwierigen Situationen

Frauen, die Gewalt erfahren haben, müssen neben der individuellen Bewältigung oft auch mit vielen strukturellen Hindernissen kämpfen. Als Geflüchtete müssen sie oft lange Zeit ohne sichere Zukunft aushalten, die Abweisung ihres Asylantrages fürchten, sich damit auseinandersetzen, dass sie ausgewiesen werden in eine „Heimat“, wo sie wieder geschlechtsspezifische Gewalt, Krieg, Terror und Armut erwartet. Keine leichte Aufgabe für Beraterinnen, den eingeschlagenen Weg – die Stärkung der Selbstkompetenz der Ratsuchenden – hartnäckig und emphatisch weiter zu gehen.

Ich möchte einen Raum schaffen um
-          die immer mal wieder aufkommende Müdigkeit, Hilflosigkeit und die Begrenzung der eigenen Möglichkeiten reflektieren zu können
-          unkonventionelle, kreative Ideen im Beratungsprozess auszutauschen und neue zu entwickeln
-          Stärkung und „innere Zuflucht“ im Angesicht von Abschied und Abschiebung zu finden und diesen Prozess aktiv zu gestalten
-          vom Mut und der Widerständigkeit der Kolleginnen, die in den Ländern des Südens leben, zu berichten und von ihren Möglichkeiten lernen
-          die eigene politische Identität und die Vernetzung mit Kolleginnen zu stärken

Methoden:
-          Fallarbeit
-          Reflektive Übungen
-          Selbstfürsorge
-          Achtsamkeit und Stärkung der Interozeption

[1] Zitat Monika Hauser medica mondiale

Referentin: Maria Zemp, Frauenrechtsaktivistin
Körperpsychotherapie (ECP), Traumafachreferentin, Coach (DGfC) u.a. seit vielen Jahren im Auftrag von medica mondiale Beratungs- und Qualifizierungstätigkeit in Afghanistan, Liberia und Kurdistan (Nordirak, siehe mehr unter www.beratung-mariazemp.de

Termin: 29.11.2018, 10 - 17 Uhr

Ort: Beginenhof, Goethestr. 63 - 65, Essen
Für Getränke und Obst im Seminarraum wird eine Pauschale von 5 € erhoben.
 
 

gefördert durch: