Traumasensibles Yoga und die Polyvagaltheorie: Basiswissen und Methoden für die traumastabilisierende Arbeit mit Frauen* nach Gewalterfahrungen
Unser Körper weiß den Weg zur Sicherheit. Wir dürfen ihm zuhören und vertrauen.
Wie reagiert unser Nervensystem auf Stress, Belastung und Beziehung – und wie können wir den Körper als Ressource nutzen?
Diese Fortbildung verbindet die theoretischen Grundannahmen der Polyvagaltheorie mit denpraktischen Prinzipien des traumasensiblen Yoga und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zur Traumaverarbeitung.
Wir beschäftigen uns damit, wie das autonome Nervensystem funktioniert – insbesondere der ventrale Vagusnerv als Schlüssel zur Selbstregulation.
Wir schauen uns an, was Trauma- und Belastungsreaktionen im Körper und im Nervensystem bewirken und was das für Frauen* bedeutet, die nach Gewalterfahrungen Stabilisierung suchen.
Wir erarbeiten, wie Methoden aus dem Traumasensiblen Yoga und die Polyvagaltheorie genutzt werden können, um für unsere Klientinnen* einen sicheren Raum zu schaffen und in unseren Beratungen Selbstregulation zu ermöglichen.
Die Fortbildung gibt Raum für Erfahrungen mit dem Nervensystem und dem Körper, dieErweiterung von Fachwissen und Methodenkompetenz sowie für gemeinsamen Austausch.
INHALTLICHE SCHWERPUNKTE
- Einführung in die Polyvagaltheorie – verständlich und praxisnah.
- Gemeinsame Praxis traumasensiblen, achtsamen und selbst-fürsorglichen Yogas.
- Grundlagen und Haltung des traumasensiblen Yoga.
- Kennenlernen und Einüben von einfachen Methoden zur Selbstregulation für Anwendung
- in der professionellen Selbstfürsorge sowie in der Beratungsarbeit.
- Professionelle Reflexion und Erfahrungsaustausch.
Wichtige Information:
Yogamatten und Meditationskissen sind vorhanden und müssen nicht mitgebracht werden.
Bitte kommt in bequemer, bewegungsfreundlicher Kleidung, bringt gerne ein Paar warme Socken und falls vorhanden, eine leichte Decke für die Entspannungsphasen mit – oder einen warmen Pulli o.ä.
Termine:
Ort:
Beginenhof Essen, Goethestr. 63-65
